zeolit

Wirkung von Zeolith bei der Lösung des Feuchtigkeitsmangels im Weinberg

Der Zeolith mit der Herkunft aus dem Bruch in Nižný Hrabovec wurde im Versuch beim Weinbau mit dem Ziel benutzt, Zugänglichkeit des Wassers für das Wurzelwerk der Rebe im Laufe der gesamten Vegetationszeit zu lösen.

Wirkung von Zeolith bei der Lösung des Feuchtigkeitsmangels im Weinberg

Die Weinberg-Spezialisten aus der Gesellschaft Chateau Modra haben den natürlichen Zeolith – Klinoptilolith im Jahre 2017 beim Versuch im Weinbergzentrum Nebojsa, Bezirk Galanta verwendet. Der überwachte Weinberg wurde im Jahre 2002 mit der blauen Sorte Alibernet ausgepflanzt, Pflanzweite 3 x 1 Meter, Führungstyp Vorhang. Infolge der geologischen Struktur des Unterbodens wird die Weinrebe in diesem Bereich jährlich dem hydrischen Stress ausgesetzt, der durch Wassermangel im Boden verursacht ist. Auf dem geologischen Aufbau des Unterbodens beteiligen sich neogene Sedimente, die 20 Meter unter den quartären Decksedimenten gelagert sind. Neogen ist durch Lehm-Sand-Sedimente gebildet und Quartär ist durch fluviatile Sedimente der Flüsse Waag (Váh) und Dudwaag (Dudváh) vertreten, gebildet durch Kiessande, die auf der Oberfläche mit zusammenhängender Schicht der Auenlehme vom Hochwasser und mit fein- bis mittelkörnigen Sanden bedeckt sind. Die quartären fluviatilen Kiessande zeichnen sich durch große horizontale als auch vertikale Durchlässigkeit aus, die auch in kurzen Entfernungen ziemlich schwankt, was sich durch lokale und isolierte Verrieselung nach Sturzregen auswirkt. Falls es also regnet, verschwindet das Wasser schnell durch Versickerung in tiefere Horizonte, und die Rebe leidet am Wassermangel im Boden.

Das Jahr 2017 war im Vergleich mit dem langfristigen Normalzustand niederschlagsarmer, wobei in den ersten 9 Monaten (Januar – September) das Niederschlagsdefizit den Wert von 60,2 mm erreicht hat. Vor allem in den Monaten Mai, Juni und August gab es in einigen nacheinander folgenden Wochen ein deutliches Niederschlagsdefizit, wobei es um die Zeitabschnitte ging, die aus der Sicht der erntebildenden Phänophase der Weinrebe entscheidend sind.

Im Monat April 2017 wurde im Weinberg Zeolith in den Boden auf der Fläche von 2,5 Hektar untergebracht und ein Hektar diente als Kontrolle. Vor der Ernte wurden selbstständig und komplett 10 Sträucher von jeder Variante (Versuch, Kontrolle) gepflückt, wobei der Gesundheitszustand des Bestandes, Anzahl der Trauben am Strauch, Anzahl der Beeren und Gewicht der Trauben bewertet wurden. Zur Analyse wurden die konstitutionell gleichen Einzelwesen ausgewählt.

Der in den Boden untergebrachte Zeolith hat die Wasserdisponibilität für das Wurzelwerk der Weinrebe im Laufe der Vegetation positiv beeinflusst. Ein besserer Wasserhaushalt auf der Fläche mit dem untergebrachten Zeolith hat sich in der größeren Ernte pro Strauch (+ 1,2 kg) ausgewirkt. Die Gesamtzahl der Trauben am Strauch war höher, im Durchschnitt um 6 Trauben im Vergleich mit der Kontrolle. Unterschiede in den anderen analysierten Parametern: die durchschnittliche Anzahl der Beeren auf der Traube und das Gewicht der Beeren bringen in einer anderen Form dieselbe Feststellung über höhere Ernte mit dem im Boden untergebrachten Zeolith zum Ausdruck. Die chemischen Parameter des gepressten Apfelmostes waren in beiden Parametern gleich: Zucker – 19° NM, Säuren 7,2 g/Liter Most.

In Hinsicht auf die extremen Schwankungen in der Menge der Niederschläge in den letzten Jahren scheint Zeolith als ein geeignetes ökologisches Mittel zur Lösung der Zugänglichkeit der Feuchtigkeit für die Wurzeln der Rebe zu sein. Die Perspektive vom Zeolith ist auch im Weinbau. Einige Wissenschaftsstudien haben nachgewiesen, dass Zeolith die önologischen Probleme bei der Weißwein-Produktion lösen kann. Inertität und Adsorptionsfähigkeit der Zeolithe wurde ausgenutzt, um Toxine und unerwünschte Geschmäcke und Gerüche in Weinen aufzufangen. Dies ist jedoch ein Thema für einen nächsten Blogbeitrag.

Quelle: Gabel, B. (2018). Natürliche Lösung der Harmonisierung der Bodenfeuchtigkeit. Rebe und Wein , 1, 7 – 10.

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